Workshops

  • Awareness Basics/ Awareness 101
  • … Sicherheit? Emanzipatorische Sicherheit!
  • Baustelle und Awareness / anti-sexistische Baustelle
  • Kommunikation in Gruppen
  • Genderdiversität

Sowie individuelle Workshops, Weiterbildungen und Seminare die auf die jeweiligen Gruppenbedürfnisse abgestimmt sind.

Wir staffeln die Kosten für Workshops je nach Dauer und Kontext. Hierbei unterscheiden wir zwischen geförderten & institutionalisierten Projekten/ Gruppen/ Initiativen, freien Gruppen und solidarischen oder primär ehrenamtlichen & geldlosen Projekten/ Gruppen/ Initiativen

Awareness Basics/ Awareness 101 – Workshop 4h

Für diesen Workshops hat sich AwA_wien als Ziel gesetzt, Grundlagenwissen und Wissen über Awareness-Arbeit zu teilen und zu diskutieren. Im Workshop “Basics der Awa-Arbeit” sollen alle Interessierten auf den gleichen Wissensstand gebracht werden. Er bietet einen theoretischen Einstieg in das Themenfeld und bietet Einblick in die Begriffe und theroretische Konzepte, um die es beim Thema Awareness geht. Im Zuge des Workshops werden gemeinsame Begrifflichkeiten ge- bzw. erklärt. Es werden unter anderem die Konzepte von Definitionsmacht, Parteilichkeit, Unterstützungsarbeit erklärt; was Termini wie ‘verursachende’ und ‘betroffene Person’ bedeuten oder was Trigger sind, wird gemeinsam geklärt. Es geht um eine kritische Diskussion über sexistisches Verhalten, Diskriminierung, Macht der Sprache, Einschränken der Freiheit von Personen sowie solidarisches Feiern.
Durch das Aufgreifen dieser Themen wird bei den Personen des Kollektivs Bewusstsein und Sensibilität für übergriffiges Verhalten geweckt, sodass diesem später entgegengewirkt werden kann und ein solidarischer, achtsamer Raum geschaffen werden kann.
Anhand ausgewählter Texte bzw. Textausschnitte werden wir erst in Kleingruppen, abschließend dann alle gemeinsam, erarbeiten, was diese Begriffe für uns in der Praxis, auf Parties, im Vereinsleben etc. bedeuten können.

Wenn wir von Awareness sprechen, reden wir häufig davon, einen sicheren Rahmen für ein gemeinsames Miteinander zu schaffen. Dabei ist der Begriff von Sicherheit ein ambivalenter. Sicherheit wird oft im Kontext von Überwachung, Kontrolle und repressivem Vorgehen verwendet und gedacht. Sicherheit ist ein Begriff, der in den letzten Jahren weitestgehend rechtsextrem verwendet und geprägt wurde. Für uns sind Grenzen, Kameras oder Kontrollen im öffentlichen Raum aber nichts, was die Welt sicherer macht. Es sind Prozesse, die Leben zerstören, schädigen und unterdrücken. Dem entgegengestellt denken wir, dass es wichtig ist, ein begriffliches Gegenkonzept zu setzen. Denn Sicherheit heißt für uns gemeinsames Wohlfühlen, heißt eine Welt ohne Unterdrückung, Kapitalismus und Patriarchat! Doch wie können wir uns dieser anderen, emanzipatorischen Sicherheit, annähern?
Im Workshop untersuchen wir die Bedeutung des Begriffs “Sicherheit”, beleuchten in Kleingruppen unterschiedliche Aspekte des Themas. Anhand praktischer Beispiele wie der Erzählung, dass “die Nacht ein unsicherer Ort sei” oder selbstverwaltete Orte als “Gefahrengebiete” definiert werden, überlegen wir uns, wie Gegenerzählungen und eigene Beispiele aussehen können, um einen anderen Zugang zu Sicherheit zu vermitteln. Abschließend präsentieren wir uns gegenseitig die Skizzen von Beispielen, die einen andere Gegenerzählung zum Begriff zulassen.

… safety? Emancipatory safety!

When we talk about awareness, we often talk about creating a secure framework for a common togetherness. The concept of safety is an ambivalent one. Safety is often used and thought in the context of surveillance, control, and repressive action. The term has been used and coined in recent years to a large extent by the extreme right. For us, however, borders, cameras or controls in public spaces are nothing that makes the world a safer place. They are processes that destroy, damage and suppress life. In contrast, we think it is important to set a conceptual counter-concept. Because for us, safety means a shared sense of well-being, it means a world without oppression, capitalism, and patriarchy! But how can we approach this other, emancipatory safety?
In the workshop, we will examine the meaning of the term ” safety”, and in small groups, we will shed light on different aspects of the topic. Using practical examples such as the narrative that “the night is an unsafe place” or self-governed places are defined as “danger zones”, we will consider how counter-narratives and our own examples can be used to convey a different approach to safety. Finally, we present each other with sketches of examples that allow for a different counter-narration to the concept.