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Workshops

  • Awareness Basics/ Awareness 101
  • … Sicherheit? Emanzipatorische Sicherheit!
  • Baustelle und Awareness / anti-sexistische Baustelle
  • Kommunikation in Gruppen
  • Genderdiversität
  • Aufbau einer eigenen Awareness-Struktur

Sowie individuelle Workshops, Weiterbildungen und Seminare, die auf die jeweiligen Gruppenbedürfnisse abgestimmt sind.

Wir staffeln die Kosten für Workshops je nach Dauer und Kontext. Hierbei unterscheiden wir zwischen geförderten & institutionalisierten Projekten/ Gruppen/ Initiativen, freien Gruppen und solidarischen oder primär ehrenamtlichen & geldlosen Projekten/ Gruppen/ Initiativen

Um ein Bildungsangebot gut zu übernehmen brauchen wir 4-6 Wochen Vorlauf. Ihr könnt euch aber jedenfalls melden und wir schauen gemeinsam was möglich ist.

e-mail an: bildung@awa-stern.info

Awareness Basics/ Awareness 101 – Workshop 4h

Für diesen Workshops ist das Ziel gesetzt, Grundlagenwissen und Wissen über Awareness-Arbeit zu vermitteln. Im Workshop “Basics der Awareness-Arbeit” sollen alle Interessierten auf den gleichen Wissensstand gebracht werden.

Der Workshop bietet einen Einstieg in das Themenfeld und bietet Einblick in die Begriffe und theoretische Konzepte, um die es beim Thema Awareness geht. Im Zuge des Workshops werden gemeinsame Begrifflichkeiten ge- bzw. erklärt. Es werden unter anderem die Konzepte von Definitionsmacht, Parteilichkeit, Unterstützungsarbeit erklärt; was Begriffe wie ‘verursachende’ und ‘betroffene Person’ bedeuten oder was Trigger sind.
Wir schauen uns auch die praktischen Basics aus Awarenessarbeit, die in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum erarbeitet wurden, was sind Abläufe und Standards für das Organisieren von Teams, Awarenessteams bei Veranstaltungen und Standards in der Bildungsarbeiten

Es geht um eine kritische Diskussion über sexistisches Verhalten, Diskriminierung, Macht der Sprache, Einschränken der Freiheit von Personen sowie solidarisches Feiern.
Wir schaffen mit Awarenessarbeit einen Rahmen der diesen einschränkenden Verhaltensweisen organisiert entgegengewirkt werden kann und so gemeinsam ein solidarischer, achtsamer Raum geschaffen werden kann.
Anhand ausgewählter Texte bzw. Textausschnitte werden wir erst in Kleingruppen, abschließend dann alle gemeinsam, erarbeiten, was diese Begriffe für uns in der Praxis, auf Partys, im Vereins und Verbandsleben etc. bedeuten können.
Für den Workshop ist kein Vorwissen zum Thema nötig.

Wenn wir von Awareness sprechen, reden wir häufig davon, einen sicheren Rahmen für ein gemeinsames Miteinander zu schaffen. Dabei ist der Begriff von Sicherheit ein ambivalenter. Sicherheit wird oft im Kontext von Überwachung, Kontrolle und repressivem Vorgehen verwendet und gedacht. Sicherheit ist ein Begriff, der in den letzten Jahren weitestgehend rechtsextrem verwendet und geprägt wurde. Für uns sind Grenzen, Kameras oder Kontrollen im öffentlichen Raum aber nichts, was die Stadt sicherer macht.
Dem entgegengestellt denken wir, dass es wichtig ist, ein begriffliches Gegenkonzept zu setzen und zu Fragen was macht Sicherheit und Stadt aus, wie kann eine sichere Stadt aussehen. Sicherheit heißt für uns gemeinsames Wohlfühlen, Carecity und miteinander. Doch wie können wir uns dieser anderen, emanzipatorischen Sicherheit annähern?

Im Workshop untersuchen wir die Bedeutung des Begriffs “Sicherheit”, beleuchten in Kleingruppen unterschiedliche Aspekte des Themas. Anhand praktischer Beispiele wie der Erzählung, dass “die Nacht ein unsicherer Ort sei” oder selbstverwaltete Orte als “Gefahrengebiete” definiert werden, überlegen wir uns, wie Gegenerzählungen und eigene Beispiele aussehen können, um einen anderen Zugang zu Sicherheit zu vermitteln. Abschließend präsentieren wir uns gegenseitig die Skizzen von Beispielen, die einen andere Gegenerzählung zum Begriff zulassen.… safety? Emancipatory safety!

When we speak of awareness, we often talk about creating a secure framework for shared cooperation, community, and society. Yet, the concept of security is an ambivalent one. Security is regularly used and thought of in the context of surveillance, control, and repressive action. Security is a term that has been widely used and coined by right-wing extremists in recent years. For us, however, borders, cameras, or controls in public space are nothing that makes the city safer.
In contrast to this, we think it is important to set a counter-concept and to ask what constitutes security and the city, how a safe city can look like. For us, safety means feeling good together, care-city and with each other. But how can we approach this other, emancipatory security?

In the workshop, we will examine the meaning of the term ”safety”, and in small groups, we will shed light on different aspects of the topic. Using practical examples such as the narrative that “the night is an unsafe place” or self-governed places are defined as “danger zones”, we will consider how counter-narratives and our own examples can be used to convey a different approach to safety. Finally, we present each other with sketches of examples that allow for a different counter-narration to the concept. … safety? Emancipatory safety!